Hans-Hermann Siemers wird mit Willy-Brandt-Medaille geehrt

 
Foto: uta wilms
 

Ein Bericht über die Aktionen seit der letzten Jahreshauptversammlung, eine besondere Mitgliederehrung, Delegiertenwahlen, Arbeitsberichte aus der Fraktion, dem Unterbezirk und dem Landtag sowie eine kritische Diskussion über die aktuelle Situation der SPD – das stand auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins in Hatten, am letzten Mittwoch, den 31. Mai 2017.

 

Die SPD vor Ort in Hatten ist nach wie vor sehr aktiv und hält hier die Fahne der Partei hoch. Davon dürften alle SPD-Mitglieder mit dem Bericht des Ortsvereinsvorsitzenden, Oliver Toth, überzeugt worden sein. Mit den aktuellen Umfrageergebnissen auf Bundes- und Landesebene sind aber nicht alle Genossinnen und Genossen zufrieden, das steht auch fest. Toth hatte das Thema „Situation der SPD“ auf die Tagesordnung gesetzt. Deutlich über eine Stunde nahm dieser Tagesordnungspunkt ein, bei dem die Mitglieder ihre Meinung zur Situation der Bundes- und Landes-SPD äußerten und über Wege diskutierten, die SPD auch insgesamt wieder nach vorne zu bringen.

Mut dafür machte vor allem der ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende, Hans-Hermann Siemers, der für seine jahrelange aktive Parteiarbeit mit einer besonderen Auszeichnung geehrte wurde: Der Willy-Brandt-Medaille, welche an Menschen verliehen wird. die sich in besonderer Weise um die Sozialdemokratie verdient gemacht haben und die höchste Auszeichnung darstellt, die die SPD ihren Mitgliedern verleihen kann. Der Vorsitzende Oliver Toth hatte gut recherchiert und beschrieb die vielen Fußspuren, die Hans-Hermann Siemers in der SPD hinterlassen hat. Seit dem 1. Februar 1979 ist Hans-Hermann Siemers Mitglied der SPD und hat insgesamt 7 Amtsperioden, also über 30 Jahre, im Gemeinderat in Hatten mitgearbeitet. 1985 zog er zum ersten Mal als Nachrücker ins Kommunalparlament ein. In den vergangenen Jahren war er viele Jahre im Ortsvereinsvorstand aktiv, bekleidete das Amt des Fraktionsvorsitzenden oder auch das des 2. stellvertretenden Bürgermeisters und war Mitglied bzw. Vorsitzender diverser Ausschüsse. Auch der erste Hatten Fliegenpilz aus dem Juni 1980, der damals mangels Computer noch mit Schreibmaschine geschrieben wurde, trug bereits die Handschrift von Hans-Hermann Siemers. Für dieses besondere Engagement dankte ihm der gesamte Ortsvereinsvorstand mit der Verleihung der Willy-Brandt-Ehrenmedaille. Siemers hob in seiner Dankesrede hervor, dass ihm diese Medaille mit besonderen Stolz erfülle, da es doch Willy Brandt war, der auch ihn damals zur SPD brachte.

Früher habe es 20 Jusos in Hatten gegeben, mit denen er, zuerst selbst als Juso aktiv, viel durchgesetzt habe. Damals habe es noch keine Kitas, keine Jugendhäuser, keine Windelbörse und keinen Kommunalen Kindergarten gegeben. Für all das, was heute selbstverständlich ist, hat Siemers in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gekämpft und das Ergebnis zeigt, dass es sich gelohnt hat. Stellv. Ortsvereinsvorsitzender und Juso Gerrit Edelmann griff das als Herausforderung auf, sich in Hatten auch wieder für eine starke Juso-Truppe einzusetzen.

Nach der Ehrung folgte die Delegiertenwahl für den Unterbezirksparteitag am 17.06.2017. Hatten als zweitgrößter SPD-Ortsverein im Unterbezirk wird durch 9 Delegierte beim Parteitag vertreten.

Zum Ende der Versammlung berichteten dann noch Fraktionsvorsitzender Uwe Hollmann und Unterbezirksvorsitzender sowie Landtagsabgeordneter Axel Brammer über die politischen Geschehnisse im Gemeinderat, im Kreistag und im Landtag.

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